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Qualitätsstufen der deutschen Weine

Um Ihnen den Überblick über die Qualitätsstufen der deutschen Weine zu erleichtern finden Sie hier kurze Beschreibungen, vom Tafelwein, über die Trockenbeerenauslese bis hin zum Federweißer. Viel Spaß beim Lesen!

Rieslingtraube in der Weinlage Zeller Schwarze Katz
Tafelwein:
Nur geringe Qualitätsanforderungen                                       
keine Angabe der Rebsorte nötigab 44° Oechsle

Landwein:
Gehobene Stufe des Tafelweins.Angabe des Landstrichs aus dem die Trauben stammen ab 47° Oechsle

Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A):
Bezeichnung für Weine höherer Güteklassen Müssen 100% aus einem der
13 deutschen Anbaugebiete stammen ab 55° Oechsle

Qualitätswein mit Prädikat (Q.m.P):
Höchste Qualitätsanforderungen diese Weine werden je nach Reifegrad , also ihrem Mostgewicht und der Leseart mit einem von 6 Prädikaten ausgezeichnet, das immer auf den Etiketten stehen muss Qualitätsweine sind:

Kabinett:
Leichte zarte Weine mit mäßigem Alkoholgehalt aus reifen Trauben mit einem
Mindestmostgewicht ab 73° Oechsledornfeslder Trauben

Spätlese:
reife, elegante Weine mit feiner Frucht, die später gelesen werden                       
Mindestens ab 80° Oechsle

Hochgewächs:

Eine seit 1987 eingeführte Bezeichnung für einen „Typenwein besonderer Herkunft“,der in allen deutschen Anbaugebieten produziert werden kann. Er darf ausschließlichaus der Rebsorte Riesling gekeltert werden. Sie müssen mindestens 7 °Oe mehrMostgewicht als der vorgeschriebene Mindeswert aufweisen und einen natürlichenAlkohol-Gehalt haben, der zumindest um
1,5% vol über den für das Anbaugebietgeltenden Richtwerten liegt. Bei der Prüfung zur amtlichen Prüfnummer müssen dieWeine zumindest 3,0 (statt 1,5)
Punkte erzielen.



Auslese:
Edler Wein aus Vollreifen Trauben (kleiner Anteil überreifer Beeren)
Mindestens 88° Oechsle

Beerenauslese:
Volle, fruchtige Weine aus überwiegend überreifen oder edelfaulen Beeren  
Hoher Reifegrad und hohes Mostgewicht Besitzt oft das Aroma der
Botrytis-Edelfäule Die Farbe erinnert an Bernstein Kann lange gelagert werden
ab 110° Oechsle

Trockenbeerenauslese:
Nur rosinenartig eingeschrumpfte und edelfaule Beeren, ausnahmslos überreife
Trauben Extreme Alterungsfähigkeit über Jahrzehnte
Mindestens 150° Oechsle

Eiswein:
Aus vollreifen, am Rebstock gefrorenen Trauben gewonnen, bei denen die
Inhaltstoffe der Beeren durch Frost konzentriert wurden.
Bei der Lese im Weinberg muss eine Temperatur von mindestens -7 C herrschen. Die Trauben dürfen nur im gefrorenen Zustand gelesen und gekeltert werden, so dass nur das stark Aroma- und zuckerhaltige Konzentrat ausgepresst wird.
Das Mostgewicht muss mindestens das einer Beerenauslese sein

Die neue trockene Qualitätspyramide der deutschen Weine

Haben Sie beim Weineinkauf schon mal verwirrt auf das Etikett geschaut und
sich gefragt, was die neuen klangvollen Namen Classic und Selection eigentlich bedeuten? Kein Problem- hier die wichtigsten Informationen in Kürze:

Classic hat Klasse - schmeckt klasse!

Wenn Sie einen Wein mit dem Signet „Classic“ auf dem Etikett kaufen dann
erwartet Sie ein Wein mit dem Geschmacksbild harmonisch trocken. Classic-Weine sind gehaltvoll, kräftig und aromatisch und genügen gehobenen Qualitätsansprüchen.

Classic signalisiert:
Ein Wein aus einer klassischen, gebietstypischen Rebsorte
Zugelassene Rebsorten an Mosel-Saar-Ruwer: Riesling, Rivaner, Elbling,
Weiß- und Grauburgunder. Der Restzucker ist auf max. 15g/l beschränkt
Der Alkoholgehalt beträgt mindestens 11,5%
Die Geschmacksrichtung findet sich nicht auf dem Etikett!
   
Oder darf es eine Selection sein?

Der Begriff Selection signalisiert dem Weinfreund einen trockenen Spitzenwein aus einer gebietstypischen Rebsorte von hervorragender Qualität. Niedrige Erträge und ein hohes Mindestmostgewicht sorgen für exzellente Weine. Bei einer sensorischen Prüfung werden die Selections-Weine auf ihre sortentypischen Aromen und Eleganz geprüft. Damit ein Wein sich Selection nennen darf, müssen viele Bedingungen erfüllt sein:

Selection heißt:
Nur ausgewählte Standorte kommen für den Anbau von Selections-Weinen in Frage
Gebietstypische Rebsorten
Geringer Ertrag 60hl/ha maximal
Das Mindestmostgewicht beträgt 88° Oechsle
Die Trauben dürfen nur von Hand gelesen werden
Der Restzucker ist auf maximal 9g/l beschränkt (Ausnahme bei Riesling)
Die Angabe der Einzellage, der Rebsorte und des Jahrgangs auf dem Etikett kommt hinzu
Die Geschmacksrichtung trocken steht nicht auf dem Etikett!


Im Herbst ein ganz besonderes Vergnügen - der Federweißer!

Wenn sich im Herbst die Blätter färben und die ersten Trauben gelesen sind, dann ist die Zeit für den Federweißer. Beim Angären treten in den Fässern mit dem neuen Most Hefepilze in Aktion. Diese wandeln den Zucker der Trauben in Alkohol und Kohlensäure um, wobei sich der Most dabei weißlich färbt. Seine milchig trübe Farbe erinnert an tausend wirbelnde Federchen, daher auch der Name Federweißer. In anderen Regionen wird er auch als Rauscher, Sauser oder Bitzler bezeichnet. Der Federweißer ist ein Getränk mit fast allen Geschmackseigenschaften, die der neue Weinjahrgang später haben wird. Er enthält viele Vitamine, vor allem Vitamin B1 und B2. Viele Straußwirtschaften bieten diese Köstlichkeit an und zusammen mit einem Stück Zwiebelkuchen ist das ein ganz besonderes Genusserlebnis! Probieren Sie mal!