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stadtbote der Weinstadt zell (Mosel)
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  1. Jahrgang                                                        2016                                  
Vernissage im Mittelmosel-Klinikum in Zell (Mosel) 

vernissage-krankenhaus


Viele Kunstinteressierte waren der Einladung des Mittelmosel-Klinikums
  gefolgt und erlebten am 16. Februar 2016 die Eröffnung der Kunstausstellung zum Gedenken an die Gründerin des Krankenhauses in Zell (Mosel) vor 130 Jahren.
 „Wir möchten mit dieser Ausstellung der  Gründerin der Armen Dienstmägde Jesu Christi, der seligen Katharina Kasper, auch als Dernbacher Schwestern bekannt mehr  Raum und eine deutlichere Präsenz  in unserem Klinikum geben, erläutert

Birgit Mohr, kom. kfm. Direktorin und Pflegedirektorin.
 „Mit der IGS Zell besteht bereits seit einigen Jahren eine Kooperation in Form von wechselnden Ausstellungen im Klinik-Café und verschiedenen Kunstprojekten. Auch die jetzige Dauerausstellung ist in Absprache mit dem Kunstlehrer Martin Richerzhagen entwickelt worden. Die 12 Bilder finden auf dem Weg zur Klinikkapelle ihren Platz“, so Frau Birgit Mohr bei Ihrer Eröffnungsansprache.“ Provinzrätin Schwester Antonia Wiß und Provinzoberin Schwester Simone Weber lobten die ausdrucksstarken Bilder der Schülerinnen und Schüler der IGS Zell (Mosel) und wie aussagekräftig sie die Meilensteine aus dem Leben der ersten Dernbacher Schwester bildlich dargestellt haben. „Die Motivation der seligen Kathrina Kasper und ihre Nächstenliebe  ist bis heute Dreh- und Angelpunkt unserer Patientenversorgung hier im Klinikum Mittelmosel“. 

Im Anschluss an Eröffnungsreden und einem Gedenkgottesdienst in der Kapelle des Klinikums, überreichte Frau Birgit Mohr im Namen des Klinikum Mittelmosel, einen Scheck in Höhe von 500,00 € an die IGS Zell (Mosel), für das Projekt Ruanda-Hilfe.
 

Die 12 Bilder die in der Kunstrichtung Pop-Art erstellt wurden, zeigen eindrucksvoll den Lebensweg der seligen Katharina Kasper und beeindruckten die Besucher der Vernissage. Pop-Art ist eine Kunstrichtung, die Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts unabhängig voneinander in England und den USA entstand und in den 60er Jahren zur herrschenden künstlerischen Ausdrucksform aufstieg. Der Popkünstler fordert die absolute Realität, das heißt, dass alle Elemente rein, klar definierbare Gegenstands-Elemente sein müssen. Pop-Art ist eine Verknüpfung von Realität und Kunst, die mit eigenen abstrakten Mitteln hantiert. Die Umsetzung dieser Kunstrichtung ist den jungen Künstlern hervorragend gelungen. 

Nach dem einsegnen der Bilder durch Pastor Roman Fries, hatten die jungen Künstler Lea Goedert, Jasmin Tran, Anna-Lena Meurer und Milana Ivicevic  stellvertretend für alle beteiligten Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre Werke vorzustellen und ihre Bildideen den Ausstellungsbesuchern aufzuzeigen. Bilder, die Katharina Kaspers ärmliche Kindheit, ihre frühe Berufung, ihr Engagement in der tatkräftigen Nächstenliebe u.a. in Form von Krankenpflege und Betreuung von Waisenkindern, ihre Hartnäckigkeit auf dem Weg zur Gründung der Genossenschaft, die Aussendung von Schwestern nach Amerika bis zur Seligsprechung zeigen.

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Die Besucher
zeigte sich begeistert von den Bildern der jungen Künstler.  Einige Besucher der Ausstellung waren besonders angetan von dem Gemälde mit den neun Porträts der aktuellen Schwestern des Ordens, die in Deutschland, England, Amerika, Niederlande, Brasilien, Kenia, Nigeria und Mexiko tätig sind. 

Zur Zeit gehören zur Gemeinschaft 642 Schwestern, die in drei Kontinenten in neun Ländern arbeiten. Durch die wundervollen Bilder  der jungen Künstler wird der Ausstellungsort, vor der Klinikums-Kapelle, für alle Menschen – ob für Patienten, Besucher oder Mitarbeiter des Krankenhauses- zu einer „Oase für die Seele“.


Grußwort zum Spatenstich des Seniorenheims Mittelmosel am 3. Juni 2016 

Sehr verehrte Damen und Herren, vielen Dank, Frau Disteldorf, dass ich als Stadtbürgermeister von Zell (Mosel) zum heutigen Spatenstich für das Seniorenzentrum Mittelmosel ein Grußwort sprechen kann.

Ein lang gehegter Wunsch der Stadtverwaltung Zell, für die Bürgerinnen und Bürger wohnortnah über ein, nach modernsten Gesichtspunkten eingerichtetes, Altenpflegeheim zu verfügen wird nach vielen Jahren wahr. Hier gilt es in erster Linie dem Investor, Herrn Frank Winkel, Dank zu sagen. Als Zeller bin ich stolz, dass sich Herr Winkel für unsere Stadt als Standort entschieden hat. Verantwortlich dafür war wohl Herr Rolf Bläsius, der sich als Projektmanager in der Sache „Pflegeheim“ für Zell ausgesprochen hat. Mehrere Liegenschaften in unserer Stadt hatte ich ihm vorgestellt. Als wir dann auf den Barl fuhren und er das Grundstück gegenüber dem Krankenhaus sah, war die Sache gelaufen.

Diese Symbiose von Krankenhaus und Altenheim ist einmalig. Da lag es nahe, dass die Schwestern aus Dernbach als Betreiber in dieses Projekt eingestiegen sind.

Eine mutige, aber richtungsweisende Entscheidung, Frau Disteldorf!

Immer wenn ich um die Weihnachtszeit die ehemaligen Zeller in den Altenheimen in Cochem, Bad Bertrich, Alt, Blankenrath, Traben-Trarbach und Kröv besuche, kam bei vielen der Wunsch auf, doch in Zell eine Einrichtung für Senioren zu schaffen. Zur- zeit sind 52 Personen aus unserem Ort in den verschiedenen Häusern untergebracht. In allen Einrichtungen wird sich mit viel Engagement und Wohlwollen um die alten Herrschaften gekümmert. Aber seit sie wissen, dass Zell bald auch ein Angebot hat, heißt es immer wieder: „Eich kumme noah Zell“. Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen. 

Nochmals allen ein herzliches Dankeschön, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Auch denen, die sich in Zukunft für die Menschen aus Zell, der Region Zeller Hamm und woher auch immer, in diesem Gebäude um dort lebende Menschen kümmern, sei gesagt: Wir brauchen Sie, helfen Sie und sorgen Sie für ein altersgerechtes Wohnen in Zell (Mosel). 

Hans Schwarz
Stadtbürgermeister
 
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